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Das von uns erhoffte Europa

Auf dem Weg zu einem Arbeitsprogramm
für die Kommission Kirche und Gesellschaft (KKG)
der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK)
2009 – 2015

Unsere Hoffnung für Europa

Die Charta Oecumenica beschreibt die Integration Europas folgendermaßen: „Wir sind überzeugt, dass das spirituelle Erbe des Christentums eine inspirierende Kraft zur Bereicherung Europas darstellt. Aufgrund unseres christlichen Glaubens setzen wir uns für ein humanes und soziales Europa ein, in dem die Menschenrechte und Grundwerte des Friedens, der Gerechtigkeit, der Freiheit, der Toleranz, der Partizipation und der Solidarität zur Geltung kommen. … Wir verpflichten uns, uns über Inhalte und Ziele unserer sozialen Verantwortung miteinander zu verständigen und die Anliegen und Visionen der Kirchen gegenüber den säkularen europäischen Institutionen möglichst gemeinsam zu vertreten.“Die KEK und ihre Kommission Kirche und Gesellschaft verstehen Europa stets als den ganzen Kontinent, „vom Atlantik bis zum Ural, vom Nordkap bis zum Mittelmeer“ (Charta Oecumenica).

 

Unser Auftrag

Die Verpflichtung der Kirchen für die europäische Integration spiegelt sich wider in dem Auftrag der KKG, der folgendermaßen lautet:

(a)    Studium und Untersuchung von Kirche und Gesellschaft betreffenden Fragen in sozial-ethischer Perspektive, wie sie bisher von EECCS und KEK durchgeführt worden sind (zum Beispiel: Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, Versöhnung, Kirchen und Regierungen);

(b)    Beobachtung der Europäischen Institutionen: Europäische Union, Europarat, Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, in Verbindung mit Themen wie europäischer Integrationsprozess, Demokratisierung, Herstellung von Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Minderheitsfragen, europäische Sicherheit, wirtschaftliche und soziale Fragen, Umweltfragen.

(c )    Beschäftigung mit der spezifischen Verantwortung der Kirchen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für internationale politische Richtlinien der EU. 


Brückenbau zwischen Kirchen und Europäischen Institutionen

Kommunikation ist ein integraler Teil der gesamten Arbeit der KKG. Seit 2004 hat die KKG einen Jahresbericht herausgebracht, der auf anschauliche und leicht lesbare Weise schildert, wie die Kirchen zu den aktuellen europäischen Debatten stehen, und einige der wichtigsten Aktivitäten der KKG besonders herausstellt. Die Mitglieder der KEK werden über europäische Entwicklungen auf dem laufenden gehalten durch CSC Updates über europäische  Angelegenheiten, häufig in Verbindung mit Briefings und Berichten, die zu einzelnen Fragen gründlichere Information bieten.Eine entscheidende Form der „Kommunikation“ ist die konkrete Beteiligung von Mitgliedskirchen und assoziierten Mitgliedern an der Arbeit der KKG durch Arbeitsgruppen, Task-Forces, satzungsmäßige Tagungen, Konsultationen und Seminare, aber auch durch von der KKG in die Wege geleitete Treffen mit den europäischen Institutionen. Die Tagung der Referenten/Referentinnen für Kirche und Gesellschaft aus den Kirchen Europas ist ein Beispiel für einen ausführlichen Austausch unter KEK-Mitgliedskirchen und assoziierten Organisationen über aktuelle Fragen, eine jährliche Tagung im Kalender der KKG, die dafür sorgen soll, dass die laufenden Aktivitäten der KKG den Bedürfnissen und Anliegen der Mitgliedschaft entsprechen und diese widerspiegeln.

 

Rückblick auf das  Jahr 2003

Der der KKG gewidmete Teil des Berichts über den Zeitraum von Trondheim bis Lyon gibt einen Überblick über die Arbeit, die von der KKG seit der Vollversammlung in Trondheim 2003 geleistet wurde. Er zeigt drei Hauptbereiche der KKG-Arbeit auf:

  1. Inhaltliche Arbeit
  2. Zusammenarbeit mit und unter KEK-Mitgliedskirchen und assoziierten Organisationen
  3. Beziehungen zu europäischen Institutionen. Diese drei Bereiche sind auch in dem Dokument über die Arbeitsmechanismen und Arbeitsmethoden der KKG zu finden, das im KKG-Teil der KEK-Webseite zu finden ist.

 

Vorausblick auf das Jahr 2015

Ein erster Vorschlag für das neue KKG-Arbeitsprogramm wurde 2008 auf der Tagung der Referent/innen für Kirche und Gesellschaft aus den Kirchen Europas diskutiert. Im Anschluss an diese Tagung wurde das Dokument abgeändert und vom KKG-Exekutivausschuss angenommen.

Wir stellen hiermit unseren Mitgliedskirchen und assoziierten Organisationen diesen Vorschlag vor und bitten Sie um Ihre Kommentare und Beiträge. Alle Ihre Antworten werden sorgfältig berücksichtigt werden.

Es ist beabsichtigt, auf der Grundlage der Antworten aus unseren Mitgliedskirchen und assoziierten Organisationen auf der letzten Tagung der Kommission Kirche und Gesellschaft, die vom 11.-15. März 2009 in Dänemark tagen wird, einen Vorschlag für ein Arbeitsprogramm zu erarbeiten. Danach wird es vor der Vollversammlung einer KEK-Arbeitsgruppe vorgelegt, die den Auftrag hat, die Vorgaben für den auf der Vollversammlung zu bildenden Ausschuss für Grundsatzfragen vorzubereiten. Die Vollversammlung als solche wird dann Prioritäten für die Arbeit der KEK und ihrer Kommissionen festzulegen haben.

 

Für welche Tätigkeit ist die KKG am besten geeignet?

Im Blick auf die Mitgliedskirchen und andere Partnerorganisationen und in Anbetracht einer überladenen Tagesordnung ist es wichtig zu fragen:

  • Für welche Tätigkeit sind die KEK und die KKG am besten geeignet?
  • Was kann von einzelnen Mitgliedskirchen und/oder Partnerorganisationen besser geleistet werden?

Im Laufe der Jahre sind die Zusammenarbeit und die Arbeitsteilung mit anderen Organisationen und Gremien immer wichtiger geworden, in erster Linie mit den beiden anderen KEK-Kommissionen, aber auch mit assoziierten Mitgliedern und Partnerorganisationen der KEK, wie z.B. mit der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), APRODEV, Eurodiaconia, der Vereinigung der Akademien und Laienzentren in Europa (Oikos Europa), den Partnerorganisationen aus dem Bildungsbereich und anderen. Von besonderer Bedeutung sind in dieser Hinsicht die anderen Büros der KEK-Mitgliedskirchen in Brüssel und Straßburg und unsere Beziehungen zu römisch-katholischen Partnerorganisationen, vor allem zur COMECE. Darüber hinaus bemüht sich die KKG um Zusammenarbeit mit den europäischen Dachorganisationen anderer Glaubensgemeinschaften sowie mit anderen europäischen Netzwerken.

Außerdem ist die Zusammenarbeit mit subregionalen Organisationen und Gruppen von Kirchen für die KKG immer wichtiger geworden als ein Weg, „Europa den Menschen näher zu bringen“. Die Zusammenarbeit mit der Konferenz der Kirchen am Rhein, dem Theobalt-Netzwerk sowie mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Finnland und der Kirche von Schweden im Blick auf europäische Fragen könnte hier als gutes Beispiel genannt werden.


Die Grundlage unserer Hoffnung und unserer Arbeit

Es ist wichtig hervorzuheben, dass die KKG eine sehr eigenständige Institution ist und nicht nur eine weitere NRO (Nichtregierungsorganisation) in Brüssel und Straßburg. Die KKG ist eine glaubensorientierte Organisation im Dienst ihrer Mitgliedschaft. Die Arbeit der KKG ist in erster Linie theologische Arbeit, die auf glaubensorientierter Ethik aufbaut und deren Relevanz für die Herausforderungen der heutigen Zeit herausarbeitet. Darüber hinaus hat die KKG auch eine spirituelle Präsenz, beispielsweise dadurch, dass sie sich an der Arbeit der ökumenischen Kapelle der Auferstehung – der „Kapelle für Europa“ in Brüssel beteiligt.

 

Hoffnung sichtbar machen: Arbeitsprioritäten der KKG

In den folgenden Abschnitten werden eine Reihe von Arbeitsprioritäten der KKG für die nächsten Jahre vorgeschlagen. Es ist zu beachten, dass viele davon eng miteinander verknüpft sind. Außerdem gibt es eine Reihe von grenzüberschreitenden Themen, die in allen Arbeitsbereichen berücksichtigt werden, wie z.B. bei "gender mainstreaming" (Gleichstellungsorientierung) (vgl. das Grundsatzpapier der KKG zu "gender mainstreaming"), Zusammenarbeit unter verschiedenen Regionen Europas und nachhaltige Entwicklung. Analyse und Evaluierung europäischer Gesetzgebungsprozesse ist ein allgemeiner Aspekt der Arbeit in allen von der KKG behandelten Themenbereichen.

 

1. Europäische Integration: ein wertorientiertes Projekt

Der Prozess der europäischen Integration ist ein Schlüsselthema für das Engagement der KKG in der europäischen Politik. Die 2006 veranstaltete Tagung für kirchenleitende Vertreter/innen in Europa wies auf etwas hin, das die KEK und ihre KKG seit langem betont hatten: Europa muss mehr sein als lediglich ein wirtschaftliches Projekt. Die Kirchen sind wichtige Akteure, um zu gewährleisten, dass Europa als ganzes ein auf Werte gegründetes Projekt ist, das die menschliche, soziale, spirituelle und religiöse Dimension des europäischen Projekts fördert. Interkulturelle und interreligiöse Dialoge sind wichtige Elemente, die zum Integrationsprozess beitragen. Alle diese Dimensionen spielen eine Rolle, wenn es darum geht, die aktive Beteiligung der Menschen in Europa an der europäischen Integration zu fördern und zu unterstützen und sie zu Eignern dieses Prozesses zu machen.

Für die Kirchen bedeutet europäische Integration einen Prozess, der den ganzen Kontinent einbezieht, nicht nur die Mitgliedsstaaten der EU. Dabei muss auf einige spezifische Problembereiche geachtet werden, wie die Beziehung zwischen der EU und der Türkei, die Aussichten der Balkanländer im Blick auf einen möglichen EU-Beitritt, aber in gleicher Weise auf Fragen der EU-Beziehungen zu Nachbarländern.

Zielsetzungen:

  • weiterhin gemeinsam mit Mitgliedskirchen über die Wertgrundlage der europäischen Integration nachzudenken und mit den Europäischen Institutionen darüber im Gespräch bleiben, wie die gemeinsamen Werte umgesetzt werden können
  • sich im Kontext der fortschreitenden Integration mit den Differenzen zwischen Ost und West in Europa zu befassen
  • die Beziehung der EU zu den  Beitrittskandidaten zu beobachten
  • die Beziehungen der EU-Mitgliedsstaaten zu den osteuropäischen Ländern zubeobachten, sowohl im Rahmen der EU (Europäische Nachbarschaftspolitik) als auch in den anderen gesamteuropäischen Organisationen (OSZE, Europarat)
  • sich mit der kulturellen und religiösen Vielfalt in Europa zu befassen
2. Globalisierung: Gerechtigkeit und Verantwortung

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Globalisierung werden immer deutlicher sichtbar. Die Kirchen in Europa werden mehr denn je zuvor dazu herausgefordert, sich mit dem Einfluss der Globalisierung auf verschiedene Teile des Erdballs, einschließlich verschiedener Teile Europas zu befassen: die Frage der globalen Gerechtigkeit und der Verantwortung der Industrieländer in Europa für andere Regionen der Welt.  Die KKG hat seit 2008 mit dem Lateinamerikanischen Kirchenrats an einem Projekt gearbeitet, das die Auswirkungen der Globalisierung untersucht. Sie hat auch einen Dialog mit der Allafrikanischen Kirchenkonferenz begonnen. Die KKG unterstützt auch mit aktivem Einsatz die Arbeit des Ökumenischen Rats der Kirchen im Bereich der Globalisierung. Dazu gehört auch ein Plan, sich im Jahr 2010 besonders mit der Untersuchung der Situation in Europa zu befassen.

Die Globalisierungsarbeit der KKG hat bislang aufgebaut auf dem Dokument "Europäische  Kirchen leben ihren Glauben im Kontext der Globalisierung". Hier werden die verschiedenen Erfahrungen mit der Globalisierung in verschiedenen Teilen des Kontinents herausgestellt. Spezifisch europäische Perspektiven werden in die Debatte eingeführt, z.B. die Erfahrung mit dem Modell einer sozialen Marktwirtschaft und dem europäischen Integrationsprozess. Es gibt viele bilaterale Kontakte zwischen Kirchen aus Europa und Kirchen aus anderen Kontinenten. Was gestärkt werden muss, ist eine gemeinsame Stimme der Kirchen aus Europa, indem sie sich den Partnern außerhalb des Kontinents  sowie den politischen Institutionen zuwenden.

Zielsetzungen:

  • die Empfehlung der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung von Sibiu umzusetzen, in der dazu aufgerufen wurde, einen Konsultationsprozess in die Wege zu leiten, der die europäische Verantwortung für ökologische Gerechtigkeit und für die rechte Gestaltung der Globalisierung behandeln sollte;
  • das Bewusstsein der Kirchen in Europa im Blick auf den Prozess der Globalisierung und dessen Auswirkungen zu schärfen;
  • eine gemeinsame Stimme der Kirchen in Europa im Blick auf Globalisierung zu stärken;
  • die Zusammenarbeit mit den kirchlichen Sonderdiensten zu intensivieren durch Bereitstellung von Entwicklungshilfe auf europäischer Ebene und in Verbindung mit den Europäischen Institutionen;
  • einen Dialog zwischen Kirchen in Europa und Kirchen aus anderen Kontinenten zu intensivieren;
  • einen aktiven Beitrag zum ÖRK-Prozess über Reichtum, Armut und Ökologie zu leisten.
3. Umwelt und Klimawandel: unseren Lebensstil ändern

Entsprechend den Empfehlungen der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu (2007) fördert die KKG weiterhin das Engagement der europäischen Kirchen in Umweltfragen einschließlich Klimawandel: Die KKG ist am Europäischen Christlichen Umweltnetzwerk (ECEN) beteiligt und dient diesem Netzwerk als Sekretariat, um das gemeinsame Zeugnis der Kirchen in diesem Bereich zu stärken und ein Forum für den Austausch der besten Praktiken und für gemeinsame Überlegungen anzubieten. Es ist inzwischen anerkannt, dass der Schutz der  Umwelt eine gewichtige ethische Dimension hat. Die Frage der Umweltgerechtigkeit und der Umwelterziehung ist für viele Europäer und für die breite Gesellschaft eine Herausforderung zur Änderung ihres Lebensstils geworden. Eine wachsende Zahl von KEK-Mitgliedskirchen bemüht sich darum, ihre eigenen ökologischen Spuren zu beschränken und auch in den Gemeinden und in der Gesellschaft das Bewusstsein zu schärfen.

Die KKG bringt die Stimme der Kirchen ein in die Debatte über Klimawandel, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. Zur Zeit liegt der Schwerpunkt der politischen Debatte auf dem Klimawandel und der Verminderung der CO2-Emissionen im Kontakt weltweiter Verhandlungen über den Nachfolgeprozess des Kyoto-Protokolls. Die EU hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, über deren Umsetzung jetzt verhandelt wird und die durch die gegenwärtige Finanzkrise in Frage gestellt wird.


Zielsetzungen:

  • Umweltfragen aus einer theologischen und ethischen Perspektive zu untersuchen und das gemeinsame Zeugnis der Kirchen zu Themen wie Mobilität, Umweltmanagement und Nachhaltigkeit zu stärken;
  • weiterhin ECEN als ein Netzwerk europäischer Kirchen zu unterstützen und u.a. Mitgliedskirchen der KEK durch ECEN in ihrer Umweltarbeit zu stärken;
  • eine Schöpfungszeit (Creation Time) in europäischen Kirchen zu fördern (Empfehlung der EÖV3);
  • das Europäische Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS) im Ökumenischen Zentrum in Brüssel umzusetzen und weiterhin mit dafür zu sorgen, dass KEK-Tagungen stärker umweltgerecht durchgeführt werden;
  • die Stimme der Kirchen einzubringen in die europäische politische Debatte über

    Fragen, die mit Klimawandel, Förderung von Energieeffizienz und Quellen
    erneuerbarer Energie zu tun haben, und das Engagement der Kirchen in der
    öffentlichen Diskussion auf nationaler Ebene zu unterstützen.

4. Sozialpolitik und Wirtschaftspolitik: gegen die wachsende Kluft

Soziale und wirtschaftliche Fragen stehen im Mittelpunkt der Debatte über die Zukunft Europas: Europa wird herausgefordert durch eine wachsende Kluft zwischen den Reichen und den Armen. Arbeitslosigkeit und soziale Ausgrenzung bleiben weiter eine große Bedrohung in vielen europäischen Staaten. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise, die im Sommer 2008 einsetzte, hat gezeigt, dass nur eng miteinander koordinierte internationale politische Richtlinien einen Einfluss auf die internationalen wirtschaftlichen Prozesse haben. Doch während die Wirtschaftspolitik heute hauptsächlich auf transnationaler Ebene gestaltet wird, sind die Kompetenzen im Blick auf sozialen Schutz weitgehend auf nationaler oder sogar regionaler Ebene geblieben. Dies führt zu einer Unausgewogenheit der Sozial- und Wirtschaftspolitik in Europa, was ein Grund dafür ist, dass der europäische  Integrations-prozess für viele Menschen eine Quelle der Frustration ist, insbesondere in Mittel- und Osteuropa.

Für die Kirchen ist die Sorge um Notleidende und Anwaltschaft für diejenigen, die keine Stimme haben, ein konstitutiver Teil ihrer Identität. Mit diesem Bemühen sind die Kirchen Brückenbauer für eine sozial kohärente Gesellschaft.

Zielsetzungen:

  • auf gerechte Gesellschaften hinzuarbeiten, die jedem Menschen je nach seinen Fähigkeiten Möglichkeiten und Zugang zur Partizipation geben;
  • eine Beschäftigungspolitik zu fördern, die besonders auf prekäre Arbeitsbedingungen und auf die vom Arbeitsmarkt Ausgeschlossenen achtet;
  • die Rolle der Kirchen und der diakonischen Dienste als Bereitsteller von Sozial- und Gesundheitsdiensten zu stärken.
  • die Vernetzung unter KEK-Mitgliedskirchen und assoziierten Organisationen im Blick auf soziale und wirtschaftliche Fragen zu intensivieren und die kooperativen Verbindungen mit anderen Interessengruppen in diesem Bereich zu stärken;
  • Unternehmerische Sozialverantwortung (CSR) und Sozial Verantwortliche Investments (SRI) zu fördern, sowie KEK-Mitgliedskirchen zu helfen, ihre eigenen Strategien zu entwickeln.
5. Landwirtschaft und ländliches Leben: Sorge für Landgemeinden

Die Ausgaben der Europäischen Union für Landwirtschaft bleiben weiterhin der größte einzelne Haushaltsposten. Die Reform des EU-Haushalts nach 2013 kann jedoch zu einer beträchtlichen Überprüfung insbesondere des Haushalts der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) führen. In diesem Prozess werden eine ganze Reihe von ethischen Fragen zu berücksichtigen sein, wie z.B. Nahrungsmittelsicherheit, ökologische und nachhaltige Landwirtschaft, die Auswirkungen von Änderungen des Haushalts auf Personen, die von der Landwirtschaft leben oder in ländlichen Gemeinden leben, und eine nachhaltige Agrarpolitik auf weltweiter Ebene.

Im Zeitraum zwischen Trondheim und Lyon hat die KKG ein Positionspapier über Landwirtschaft und ländliches Leben in Auftrag gegeben, das sich mit den oben erwähnten ethischen Fragen befasst. In den nächsten Monaten und Jahren muss dieses Papier einschließlich seiner Implikationen mit Mitgliedskirchen und den Europäischen Institutionen diskutiert werden. Die KKG hat auch mit dem Churches European Rural Network (CERN) die oben erwähnten Fragen bearbeitet.

Zielsetzungen:


  • die Entwicklungen innerhalb der Europäischen Institutionen zu beobachten im Blick auf die Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik und der globalen Handels- verhandlungen gemäß den im Positionspapier aufgeführten ethischen Kriterien und ihren Anwendungen;
  • in Zusammenarbeit mit dem Churches European Rural Network (CERN) den Kirchen ein Forum zu bieten, wo sie Fragen im Blick auf die Landwirtschaft und das Leben im ländlichen Bereich ansprechen können.
6. Menschenrechte und Religionsfreiheit: Verteidigung des gleichen Wertes aller Menschen

Menschenrechte sind eine Säule der europäischen Integration. Alle politischen Institutionen, mit denen die KKG in Verbindung steht, gründen sich auf eine Verpflichtung gegenüber den Menschenrechten. Gemeinsame Werte bedeuten jedoch sehr wenig, wenn sie nicht praktiziert werden. Es besteht zwar ein breiter  Konsens hinsichtlich der Bedeutung der Menschenrechte auf einer rein abstrakten Ebene, doch es kommt zu Meinungsverschiedenheiten, sobald deren Inhalt spezifiziert wird. In der Charta Oecumenica haben die Kirchen in Europa sich verpflichtet, die Menschenrechte zu unterstützen und den gleichen Wert aller Menschen zu verteidigen. Aber auch Kirchen sind beteiligt an der Debatte über die Umsetzung der Menschenrechte und über die Universalität und Unteilbarkeit dieser Rechte.

Die KKG wird weiterhin die Mitgliedskirchen dabei unterstützen, an ihrem Konzept der Menschenrechte zu arbeiten. Für Kirchen bleibt die Förderung der Religionsfreiheit für den einzelnen Menschen wie auch für Religionsgemeinschaften eine Priorität, insbesondere zu einer Zeit, wo die Rolle der Religion im öffentlichen Raum in Frage gestellt wird. Die KKG und ihre Mitgliedskirchen engagieren sich jedoch in gleicher Weise für die Förderung der Menschenrechte auf breiterer Ebene. Dazu gehören beispielsweise der Schutz der Rechte bestimmter verletzbarer Gruppen und Bemühungen um Förderung sozialer und wirtschaftlicher Rechte.


Zielsetzungen:

  • europäischen Kirchen ein Forum anzubieten für Überlegungen zu Menschenrechten aus theologischer Perspektive und Austausch der besten Verfahrensweisen;
  • Menschenrechtsfragen (Religionsfreiheit, Antidiskriminierung, Gleichstellung der Geschlechter, Kinderrechte usw.) zu untersuchen im Blick auf die Bedürfnisse der Mitgliedskirchen und die Entwicklungen in den Europäischen Institutionen;
  • weiterhin das Engagement von Mitgliedskirchen für den Schutz der Menschenrechte zu stärken, z.B. durch Erarbeitung eines Handbuchs für Menschenrechte mit Schulungssitzungen für Kirchen als ein theologischer Beitrag zur Ausbildung in Menschenrechten und durch Förderung von Netzwerkarbeit über Menschenrechte unter den Kirchen;
  • die Mitgliedskirchen in Südosteuropa zu unterstützen bei der konkreten Umsetzung der Menschenrechte, sich mit den Auswirkungen der kommunistischen Vergangenheit zu befassen und Rechtsstaatlichkeit und Demokratie zu stärken;
  • Mehrheits- und Minderheitskirchen in der Frage der Religionsfreiheit zusammen zu bringen;
  • die gemeinsame Stimme der Mitgliedskirchen in Fragen der Menschenrechte gegenüber den Europäischen Institutionen zu stärken und insbesondere einen Beitrag zu leisten zum OSZE-Beirat für Religions- und Glaubensfreiheit, zum Lenkungsausschuss des Europarats über Menschenrechte und zur EU-Grundrechteagentur.
7. Ethik, Naturwissenschaft und Technologie, einschließlich Bioethik und Biotechnologie: Neue ethische Herausforderungen

Die KKG und ihre Vorgängerin, die EÖKKG, blicken auf ein langjähriges Engagement im Problembereich der Bioethik und der Biotechnologie zurück. Die KKG hat einen Beobachterstatus im Lenkungsausschuss des Europarats für Bioethik und arbeitet eng zusammen mit den Institutionen der Europäischen Union. Die Arbeitsgruppe über Bioethik und Biotechnologie hat eine Reihe von Positionspapieren zu Fragen wie Alterung, Euthanasie und Stammzellenforschung herausgebracht (vgl.. KEK-Webseite). Diese Papiere haben als Diskussionsgrundlage in den Mitgliedskirchen und auch zur Vorlage in den Europäischen Institutionen gedient.

Mit den neuen technologischen Entwicklungen stehen die europäischen Gesellschaften im Bereich der Naturwissenschaft und der Technologie vor neuen Herausforderungen, die über den Bereich der Bioethik und der Biotechnologie hinausgehen. Die Mitgliedskirchen haben daher vorgeschlagen, dass die KKG ihren Arbeitsbereich erweitern sollte auf Fragen wie Nanotechnologie und Kommunikationstechnologien. Sie betonen die Notwendigkeit einer vertieften ethischen Reflexion über die Auswirkungen von Naturwissenschaft, Technologie und die ständig breiter werdende Kluft zwischen denjenigen, die von wissenschaftlicher Forschung profitieren, und denjenigen, die nichts davon haben. Die Halbzeitevaluierung des 7. Forschungsprogramms der EU im Jahr 2010 könnte vielleicht als ein wichtiger Brennpunkt dienen.

Zielsetzungen:

  • weiterhin die Auffassungen und ethischen Überlegungen der Kirchen zu bioethischen und biotechnologischen Fragen zusammenzubringen;
  • die Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologien  aus theologischer und ethischer Sicht zu prüfen;
  • die Arbeit über neue Technologien, wie Nanotechnologie, zu intensivieren;
  • die Europäischen  Institutionen zu beobachten im Blick auf deren Entwicklung eines politischen Rahmens im Bereich von Forschung, Naturwissenschaft und Technologie unter besonderer Berücksichtigung von Bioethik und Biotechnologie;
  • die Stimme der Kirchen in die Debatte innerhalb der Europäischen Institutionen einzubringen, einschließlich der Halbzeitevaluierung des 7. Forschungsprogramms der EU.
8. Frieden, Sicherheit und Versöhnung: Gewaltlose Konfliktverhütung und Krisenmanagement

Das Streben nach Frieden und Versöhnung ist für die KEK seit ihren ersten Anfängen die raison d’être gewesen. Auf den drei Europäischen Ökumenischen Versammlungen verpflichteten die Kirchen in Europa sich, aktiv bei Bemühungen um Frieden und Versöhnung mitzuwirken und sich auch als vorrangige Option für gewaltfreie Mittel der Konfliktverhütung und des Krisenmanagements einzusetzen. Zu diesem Zweck sind in vielen Kirchen und kirchlich orientierten Organisationen Kapazitäten aufgebaut und verstärkt worden. Die vor der Vollversammlung von Lyon veranstaltete Zukunftskonferenz betonte erneut, wie notwendig es für die Kirchen sei, ein paneuropäisches Instruments und einen Mechanismus zu haben für Mediation unter Kirchen, für Mediation in Konflikten mit religiösen Implikationen und in der Gesellschaft. Ein solcher Mechanismus würde im Idealfall einen wichtigen Beitrag zum Frieden in Europa leisten, würde aber ein starkes Engagement der Mitgliedskirchen der KEK und beträchtliche Stabsressourcen erfordern.

Die jüngsten Entwicklungen, wie gewalttätige Konflikte zwischen Staaten oder innerhalb von Staaten, die Beteiligung europäischer Truppen an der Erhaltung von Frieden und Durchsetzung von Friedensmissionen wie auch die Verbreitung von Kleinwaffen und der zunehmende Waffenhandel fordern die  Kirchen dazu heraus, weiterhin theologisch über Fragen nachzudenken, die mit Frieden, Sicherheit und Versöhnung zu tun haben, sowie ihr gemeinsames und aktives Engagement für die Förderung von gerechtem Frieden, Versöhnung und gewaltfreie Mittel des Konfliktmanagements zu stärken.

Die vorrangige Option für Gewaltlosigkeit ist der Maßstab, an dem die Kirchen das Engagement der europäischen politischen Institutionen im Blick auf Konfliktverhütung und Krisenmanagement messen. Im Laufe der letzten Jahre ist die EU bei der Entwicklung ihrer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik rasch vorangeschritten. Während das Krisenmanagement der EU weitgehend ziviler Art ist, ist mehr Engagement für Konfliktverhütung notwendig.

Zielsetzungen:

  • aus theologischer Sicht über das Konzept der Gewaltlosigkeit und seine Implikationen nachzudenken, einschließlich z.B. über Fragen, die die Beziehung zwischen Sicherheit und Verletzbarkeit, gerechten Frieden und die vorrangige Option für Gewaltlosigkeit betreffen;
  • gemeinsame Reflexion und Aktion der europäischen Kirchen in Fragen von Frieden, Sicherheit und Versöhnung zu stärken, wie beispielsweise Waffenhandel und Verbreitung von Kleinwaffen und Nuklearwaffen;
  • Kirchen und kirchlich orientierte Netzwerke, die sich für Friedensaufbau und Versöhnung einsetzen, zu unterstützen;
  • in den europäischen und globalen politischen Institutionen Monitor- und Lobby- tätigkeit zu unternehmen mit dem Ziel, deren nichtmilitärische Kapazität zu stärken im Blick auf Konfliktverhütung und Konfliktmanagement.
9. Bildung: Förderung gemeinsamer Werte

Die Europäischen Institutionen verfügen über eine unterstützende Kompetenz im Bildungsbereich. Alle Institutionen, mit denen die KKG in Verbindung steht, bemühen sich, ein Forum für Überlegungen zu Bildungsfragen in Europa bereitzustellen. Bildung wird als eins der wichtigsten Mittel erkannt, gemeinsame Werte, interkulturellen Dialog und eine aktive europäische Bürgerschaft zu fördern. Sie betrifft alle Lebensbereiche und wird als ein lebenslanger Lernprozess verstanden, der formelle wie auch informelle Bildung beinhaltet.

Der Europarat hat gerade Bildung zum Thema für den Dialog mit religiösen Gemeinschaften im Rahmen des interkulturellen Dialogs gewählt. Nach Einschätzung des Europarats ist das Unterrichten von religiösen und weltanschaulichen Fakten ein relevanter Teil der Primar- und Sekundarschulbildung, um Vorurteile gegenüber Religionen und Glaubensüberzeugungen zu vermeiden. Die EU stellt eine Reihe von Austauschprogrammen - wie Erasmus, Sokrates und Grundtvig – zur Verfügung. Religion wird in diesen Programmen jedoch kaum, wenn überhaupt erwähnt.

Kirchen sind wichtige Interessengruppen in diesem Bereich, da sie im formellen wie im informellen Bildungsbereich tätig sind. Es ist ein Arbeitsbereich, in dem die KKG eng mit im Bildungsbereich tätigen  kirchlich orientierten Partnerorganisationen sowie auch mit der Kommission ‚Kirchen im Dialog’zusammenarbeitet. Die vor kurzem durchgeführte Plenartagung der KKG betonte erneut die Notwendigkeit, die gemeinsame Stimme der Kirchen in politische Institutionen einzubringen und den Reflexionsprozess und die Einrichtung von Programmen in den Institutionen zu begleiten. Dabei sollte besonderer Wert gelegt werden auf religiöse Unterweisung als ein Mittel zur Identitätsfindung und zur Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft. Besonders beachtet werden sollte die Rolle der Kirchen im Blick auf das Unterrichten von religiösen und weltanschaulichen Fakten in öffentlichen Schulen.

Zielsetzungen:

  • Kirchen und kirchlich orientierten Organisationen ein Forum zu bieten, um im Blick auf die die Programme der Europäischen Institutionen nachzudenken über die Rolle der Kirchen bei der Förderung von Bildung im Bereich des inter-kulturellen Dialogs und der aktiven europäischen Bürgerschaft;
  • die gemeinsame Stimme der Kirchen und der kirchlich orientierten Organisationen durch effektive Instrumente in die Europäischen Institutionen einzubringen, wenn diese Bildungsprogramme besprechen und entwickeln;
  • die Anerkennung der Kirchen als wichtige Interessengruppen im Bereich der formellen und informellen Bildung in den Europäischen Institutionen zu fördern.
10. Interkultureller und interreligiöser Dialog: Förderung von Toleranz und Nichtdiskriminierung

Interreligiöser Dialog ist von jeher ein wichtiger Aspekt der Arbeit der KKG gewesen. Als Nacharbeit zur Initiative „Europa eine Seele geben“, die im Jahr 2005 abgeschlossen wurde, hat die KKG sich darum bemüht, mit anderen Glaubensrichtungen zusammenzuarbeiten im Blick auf die Agenda der Europäischen Institutionen. Dies ist ein Bereich, wo die KKG eng mit dem von KEK/CCEE eingesetzten Ausschuss für Beziehungen mit Muslimen in Europa und mit COMECE zusammenarbeitet.

In den letzten Jahren hat der interkulturelle Dialog bei den Europäischen  Institutionen verstärktes Interesse gewonnen. Interreligiöser Dialog wird als einer der zentralen Aspekte des interkulturellen Dialogs behandelt, der darauf ausgerichtet ist, Toleranz, Nicht-diskriminierung, soziale Kohärenz, Frieden und Versöhnung zu fördern. Das Weißbuch des Europarats über Interkulturellen Dialog, das im Mai 2008 angenommen wurde, sowie die durch das Europäische Jahr für Interkulturellen Dialog 2008 in die Wege geleiteten Initiativen haben den Kirchen wichtige Ansatzpunkte für die Arbeit mit den Institutionen eröffnet. Dies fordert die Kirchen dazu heraus, untereinander über die Beziehung zwischen interreligiösem und interkulturellem Dialog in den Programmen der Institutionen nachzudenken, sowie über die Frage, welche Rolle sie dabei spielen wollen.

Zielsetzungen:

  • den Kirchen ein Forum zu bieten, um über das Konzept und die besten    Verfahrensweisen interkulturellen Dialogs nachzudenken und Erfahrungen auszutauschen;
  • weiterhin ein kritischer Partner der Europäischen Institutionen zu sein im Blick auf Aktivitäten im Bereich des interkulturellen Dialogs einschließlich der Umsetzung des Weißbuchs des Europarats über Interkulturellen Dialog und der Nacharbeit des (EU) Europäischen Jahrs für Interkulturellen Dialog 2008;
  • interreligiösen Dialog im Blick auf die Agenda der Europäischen Institutionen zu fördern;
  • mit Kirchen in Städten zusammenzuarbeiten in Verbindung mit dem gemeinsamen EU-Europarat-Projekt über „Interkulturelle Städte“. Es sollen in Zusammenarbeit mit ‚Pilot Cities’ Strategien entwickelt werden, um den Herausforderungen der kulturellen Diversität zu begegnen;
  • Kirchen, die an EU-Programmen der Europäischen Kulturhauptstädte beteiligt sind, ein Forum anzubieten.


Eine Hoffnung und immer neue Herausforderungen

Das Arbeitsprogramm, das von der Vollversammlung in Lyon angenommen werden soll, wird die Grundlage für die Arbeit der KKG in den nächsten sechs Jahren sein. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass ein solches Arbeitsprogramm flexibel genug sein muss, um auf neue Herausforderungen in den Kirchen, in der Gesellschaft und in den politischen Institutionen einzugehen. Der langwierige und mit großen Anforderungen verbundene Prozess, einen Verfassungsvertrag der EU zu erstellen, der dann vom Lissabonner Vertrag abgelöst wurde, ist dafür ein typischer Fall. Dieser Prozess konnte nicht vorausgesehen werden, als das letzte Arbeitssprogramm der KKG zusammengestellt wurde.

„Zur einen Hoffnung in Christus berufen“ bedeutet, aus christlicher Perspektive einen Beitrag zum europäischen Integrationsprozess zu leisten. Das neue Arbeitsprogramm für die KKG soll den Mitgliedskirchen und assoziierten Organisationen der KEK die Möglichkeit geben, dies in einem sich ständig verändernden Kontext gemeinsam zu tun.

Brüssel und Straßburg, November 2008

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KKG_Arbeitspriorit_ten.pdf